Spätantike Elitegräber

Spätantike Elitegräber
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Art.Nr.: L 9149-6A
Spätantike Elitegräber

Nicole Reifarth:

Zur Ausstattung spätantiker Elitegräber aus St. Maximin in Trier

Purpur, Seide, Gold und Harze

2013. 511 S. Zahlr. Fotos. Gebunden.

Ein Fundkomplex von 21 spätrömischen Sarkophagen aus dem Areal der ehemaligen Benediktinerabtei St. Maximin in Trier gab aufgrund des äußerst fragil erhaltenen Grabinhalts Anlass zu einem interdisziplinär ausgerichteten Untersuchungsprojekt. Mit der Anwendung verschiedener Dokumentations- und Analyseverfahren werden die Möglichkeiten und Grenzen einer zerstörungsfreien in situ – Untersuchung der Grabausstattung unter Erhaltung ihrer ursprünglichen Lage im Sarkophag verdeutlicht und damit methodisch neue Wege in der archäologischen Befunderhebung aufgezeigt.
Trotz des fortgeschrittenen Abbaugrades liefern die unscheinbaren Textilspuren grundlegende Erkenntnisse hinsichtlich Inhalt, Zeitraum und Abfolge einzelner Phasen der Begräbniszeremonie, der Verwendung spezieller Substanzen zur Totenpräparation sowie der Bedeutung bestimmter Textiltypen im Grabkontext und deren herstellungstechnischen Raffinessen. So enthalten die Sarkophage die hochwertigsten Erzeugnisse spätantiker Textilproduktion: Gold, Seide und Purpurwolle, auf technologisch höchstem Niveau zu kostbaren Gewändern verarbeitet, waren Statussymbole einer elitären Bevölkerungsschicht am Trierer Kaiserhof. Bemerkenswert sind weiterhin die systematische Anwendung aromatischer Harze und Öle im Rahmen der Beisetzung sowie die abschließende Abdeckung des Leichnams mit Hobelspänen, Myrtenzweigen oder einer kompakten Gipsmasse.

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Dieser Artikel wurde am Montag, 06. November 2017 zuletzt bearbeitet.

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