Erhaltung von Marmorskulpturen

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Art.Nr.: L 9467-T6
Erhaltung von Marmorskulpturen

Brandenburg. Landesamt f. Denkmalpflege u. Archäolog. Landesmuseum:

Erhaltung von Marmorskulpturen unter mitteleuropäischen Umweltbedingungen

Beiträge des 8. Konservierungswissenschaftlichen Kolloquiums in Berlin/Brandenburg am 17. Oktober 2014 in Potsdam

2015. 148 S. Zahlr. meist farb. Abb. Br.

Marmor als Kulturbegriff ist seit Jahrhunderten in der Literatur der Themenbereiche Architektur, Innenausstattung, Kunstgewerbe, Kunstgeschichte und anderen Bereichen petrographisch in oft falscher Anwendung verbreitet, ohne dass dies Folgen hat. Erklärbar ist das auch dadurch, dass sich erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein geowissenschaftliches Verständnis über Gesteinsmetamorphose entwickelte, wonach sich tatsächlicher Marmor vom Kalkstein durch geologische Umwandlungsprozesse unterscheidet. Neben dem petrographischen Begriff lassen sich also kulturelle und auch ökonomische Marmor-Begriffe unterscheiden.
Wegen der großen kunsthistorischen Bedeutung sowie der sehr speziellen, nicht mit Sandsteinen und anderen Sedimenten vergleichbaren Materialeigenschaften ist die Konservierung von Marmor ein eigenes Forschungsfeld.
Weitere Verwendung findet Marmor in feinster Pulverform als Scheuermittel in Zahnpasta und als Füllstoff bzw. Streichfarbe von hochwertigen Papieren oder in Grundierungen der Tafelmalerei, auch als Weißpigment oder Weißmineral in Putzen und Wandfarben (siehe auch Calciumcarbonat). Die Belieferung dieser Industriezweige wird durch eigens hierfür ausgewählte Steinbrüche erfüllt."
Das Arbeitsheft Nr. 32 des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseums widmet sich weniger den Problemen von Marmor im Scheuermittel oder in der Zahnpasta, sondern befasst sich mit den Erhaltungsperspektiven und -problemen des Marmors in der Bildenden Kunst unter mitteleuropäischen Bedingungen.
Damit wird das 8. Konservierungswissenschaftliche Kolloquium dokumentiert, das am 17. und 18. Oktober 2014 in Potsdam stattfand.
Die kunsthistorische Bedeutung von Marmorskulpturen in Parkanlagen dürfte zweifelsfrei sein. Aber wie setzt sich der Marmor zusammen? Wie kann er langfristig erhalten werden? Welche zerstörungsfreien Messmethoden gibt es? Nahezu alle am Beispiel der Marmorskulpturen dargestellten Erhaltungsprobleme sind auch bei anderen Material- und Objektgruppen zu finden und weisen damit über die eng auf das Material Marmor gefassten Aspekte hinaus.
Mit Beiträgen von Paul Bellendorf, Susanne Beseler, Sandra Damjanovic, Thomas Drachenberg, Cornelia Gehrmann-Janßen, Frank Hoferick, Saskia Hüneke, Wolfram Köhler, Michael Krempler, Simon Kunz, Kathrin Lange, Marisa Pamplona, Karin Petersen, Thomas Schubert, Stefan Simon, Rolf Snethlage, Frank Tiefensee, Wanja Wedekind, Johannes Weber, Astrid Will, Roland Will, Judit Zöldföldi

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2016. 160 S. 216 Farb- u. 26 s/w-Abb. Br.

Metallrestaurierung, historische Schmuckherstellungstechniken, Gemälde, Holz- und Lehmskulpturen, ältere Innenraumfassungen und Edelputze sowie Holzteerinkrustationen.

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Dieser Artikel wurde am Montag, 06. November 2017 zuletzt bearbeitet.

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