Julius Echter – Patron der Künste

Ausstellung in Würzburg

Die Ernst von Siemens Kunststiftung förderte die Ausstellung (25.Juni–24.September 2017) und die Restaurierung zweier monumentaler Bildteppiche. Sie gehören zu Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn, der von 1573 bis 1617 regierte und ein Förderer von Kunst und Wissenschaft war. Als solcher wird Julius Echter 2017 mit einer umfassenden Ausstellung im Martin von Wagner Museum der Universität Würzburg gewürdigt.

Wirkteppich im Detail: Julius Echter im Alter von 19 Jahren mit seiner Familie
(Foto: Robert Emmerich)

Dort sind auch zwei Tapisserien zu sehen, die eine restauriert, die andere konservatorisch gesichert im Rahmen von »Kunst auf Lager«. Die bildgebenden Bestandteile des Wirkteppichs bestehen aus farbigen Seidenfäden, die behutsam zu sichern waren. Ein Teil des Glanzes konnte zurückgewonnen werden. Der frühere der beiden Wirkteppiche, 1563 datiert, 7,70 m breit, 3,40 cm hoch, zeigt die Familie, Vater, Mutter und die 10 Kinder, darunter Julius Echter im Alter von neunzehn Jahren. Der zweite Echter-Teppich gelangte im Dreißigjährigen Krieg als Beutegut nach Schweden und wird zum ersten Mal seit 1631 wieder in Würzburg gezeigt in der Ausstellung »Julius Echter – Patron der Künste«. Neu im frisch renovierten Museum sind interaktive Animationen, Touchscreens, Datenbrille, 3D-Architekturspiel, mobiler Ausstellungsbegleiter.

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