Kulturerbe Nepal

Für die Dokumentation der bedrohten historischen Monumente Nepals gewährt die britische Arcadia-Stiftung eine Förderung von 775.000 Euro. In einer zunächst auf zwei Jahre angesetzten Testphase werden über 400 Tempel, Klöster und andere Bauten in einer Datenbank dokumentiert und inventarisiert. Es handelt sich vor allem um durch Erdbeben oder urbanen Wandel gefährdete Bauten.

Der Königsplatz von Patan in Nepal 2017 (Foto: Christiane Brosius)

Die offen zugängliche Online-Datenbank des »Nepal Heritage Documentation Project« soll Beschreibungen, Fotos, Inschriften und Architekturzeichnungen der Gebäude umfassen. Daraus resultieren Empfehlungen zum Erhalt bedrohter Monumente oder zum Wiederaufbau zerstörter historischer Bauten. Der Mangel an ausreichender Dokumentation und das Fehlen eines akkuraten Registers des gebauten Kulturerbes haben den Wiederaufbau Nepals nach den Erdbeben 2015 stark behindert. Prof. Dr. Christiane Brosius leitet das Projekt in Heidelberg. Federführend in dem Vorhaben ist das Heidelberger Centrum für Transkulturelle Studien (HCTS) in Zusammenarbeit mit der Akademie der Wissenschaften und der Universitätsbibliothek Heidelberg. In Nepal sind die Hauptpartner die Saraf Foundation for Himalayan Traditions and Culture, das Department of Archaeology der nepalischen Regierung, der Kathmandu Valley Preservation Trust und die UNESCO Nepal.

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