Musealisierung der Gegenwart

Historische Museen bauen durch Sammeln eine kulturelle Überlieferung auf. Sie bewahren traditionell historische oder vom Verschwinden bedrohte Kulturgüter. Doch inzwischen deutet sich ein Perspektivwechsel an: immer mehr rückt die Gegenwart in den Fokus musealer Aktivität. Wie Museen mit der Herausforderung des Gegenwartssammelns umgehen, will ein Projekt erkunden.

Erforscht wird die Schnittstelle von zeithistorischer Forschung und musealer Praxis, der Aufbau von Quellenbeständen der materiellen Kultur in seinen zeitlichen und gesellschaftlichen Kontexten. Das Projekt untersucht die sammelnde Aneignung von Gegenwart durch die Analyse von Museums- und Sammlungskonzeptionen, den ihnen zugrunde liegenden Debatten und den Ausprägungen des Sammelns durch Untersuchung von Sammlungskatalogen und -beständen. Untersuchungsfeld sind historisch argumentierende Museen: Deutsches Historisches Museum, Haus der Geschichte, Germanisches Nationalmuseum sowie die Stadt- und Regionalmuseen in Frankfurt am Main, Berlin und Dresden und drei Spezialmuseen (Deutsches Hygienemuseum, Deutsches Bergbaumuseum, Badisches Landesmuseum). Der zeitliche Schwerpunkt der Untersuchung umfasst die Zeit seit den 1970er Jahren bis in die Gegenwart. Die Laufzeit des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekts ist 2017 bis 2020.

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