100 Jahre Deutscher Museumsbund

Lichthof im Hauptgebäude der Technischen Universität Berlin, dem Ort der Tagung 100 Jahre Museumsbund (Foto: TU-Pressestelle/ Böck)

Am 23. Mai 1917 gründeten reformorientierte Kunstmuseumsleiter den Deutschen Museumsbund (DMB) in Frankfurt a.M. Das Jubiläum war Anlass für die TU Berlin und die Richard-Schöne-Gesellschaft für Museumsgeschichte e.V., die Etappen der Geschichte des DMB im Rahmen einer Tagung am 7. Juli 2017 zu reflektieren.

In den 1920er-Jahren entwickelte sich der DMB national wie international schnell zum Impulsgeber in einer sich modernisierenden Museumswelt. Er engagierte sich u.a. für die Verbesserung der Ausbildung von Museumsbeamten, die Öffnung der Museen für ein breiteres Publikum sowie für innovative Vermittlungskonzepte. In den frühen 1930er Jahren waren fast tausend deutsche Museen im DMB organisiert. Während des Dritten Reichs 1933–1939 spielte der DMB eine zwiespältige Rolle. Nach dem Zweiten Weltkrieg griff man die Traditionen der Weimarer Zeit wieder auf: Erneut fungierte der Bund als Motor einer modernen Museumspolitik. Den Etappen in der Geschichte des DMB erstmals genauer nachzugehen, war Anliegen der Tagung. Es veranstalteten gemeinsam das Fachgebiet Kunstgeschichte der Moderne der TU Berlin und die Richard-Schöne-Gesellschaft für Museumsgeschichte e.V.

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