Zentraldepot in Potsdam

Das neue Zentraldepot (ZED) der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) soll im Dezember 2017 fertig sein. Das Projekt nahe dem Potsdamer Hauptbahnhof ist das letzte im Rahmen des Masterplans. Ab 2018 werden dort Kunstgüter zusammengeführt, die bislang noch auf sieben Depotstandorte verteilt sind.

Das neue Zentraldepot in Potsdam (Foto: Staab Architekten, Berlin)

Der Neubau wird optimale konservatorische Bedingungen bieten und auch den hohen Sicherheits- und Brandschutzanforderungen entsprechen. Räume für Konservierungs- und Forschungsarbeiten sowie Bereiche mit Spezialfunktionen (wie z.B. Quarantäneraum, Akklimatisierungsraum und Stickstoffkammer) werden die adäquate wissenschaftliche und restauratorische Betreuung der Bestände ermöglichen. Das ZED ist als Massivkonstruktion in Stahlbetonskelettbauweise realisiert. Die 84 cm dicken Außenwände sollen als Speichermasse für ein konstantes Klima im Inneren sorgen. Temperiert wird es also hauptsächlich über seine Baumasse. Etwaige Abweichungen von den Klima-Sollwerten regelt zunächst eine Temperatursteuerung. Sollte diese bei extremen Wetterlagen nicht ausreichen, ist eine Vollklimatisierung möglich. In den Depotzellen werden drei verschiedene Raumklimata etabliert, deren Temperatur- und Luftfeuchtigkeitswerte auf die jeweiligen Objektgruppen abgestimmt sind.

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