Restaurierung im Iran

Die Außenstelle Teheran hat zusammen mit den iranischen Behörden Tabriz ein umfassendes Programm zur Restaurierung und Erforschung des mittelalterlichen Stadtareals und Zitadelle von Rab-e Rashidi beschlossen. Rab-e Rashidi entstand im frühen 14. Jahrhundert n. Chr., sein Erbauer war Rashid al-Din (1247–1318 n. Chr.). Rashid al-Din setzte ein für diese Zeit einzigartiges und äußerst innovatives Programm ein, um die Eliten des Landes in Tabriz zusammen zu bringen.

Unterzeichnung des Abkommens von rechts Judith Thomalsky,
Morteza Abdar, Sadegh Najafi, Masoud Kasiri
(Foto: DAI Eurasien-Abteilung/Judith Thomalsky)

Das beschlossene Programm zielt auf akut notwendige Restaurierungsarbeiten der sichtbaren Bauten (Kanonenturm und nördlicher Teil der Stadtmauer, die von Absturz bedroht ist), denn 2018 ist Tabriz »Hauptstadt von Kultur und Tourismus« im Iran. Wissenschaftler und Studenten aus verschiedenen Fakultäten (Architektur, Restaurierung und Konservierung, Archäologie) der »Tabriz Islamic Art University« werden in die Arbeiten eingebunden. Ein langfristiges Forschungsprogramm  in Kooperation mit dem Institut für Iranistik und islamische Kunst und Archäologie der Universität Bamberg ist in Vorbereitung. Insgesamt zielt das geplante Programm auf die Datensammlung und Erforschung von ilkhanidischen Bauten nicht nur in Tabriz sondern in der gesamten Provinz Ost-Azerbaijan.

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