Bauhaus in Dessau

In die UNESCO-Liste aufgenommen sind seit Juli 2017 die Dessauer Laubenganghäuser. Die fünf Häuser verwirklichte das Bauhaus unter der Leitung des Schweizer Architekten Hannes Meyer 1929/30 in Dessau-Törten. Die Laubenganghäuser stehen exemplarisch für den Ansatz »Wohnung für das Existenzminimum«. Städtebaulich innovativ war die geplante Mischbebauung von Hoch- und Flachbauten.

Ansicht des Hauses Mittelbreite 6 von der Straße.
(Foto: Christoph Petras, Stadt im Bild)

Die Häuser, nicht mehr im Stil der klassischen weißen Bauhausbauten von Walter Gropius, stellen einen wichtigen Schritt in der Architekturausbildung dar, da sie gemeinsam mit den Studierenden und weiteren Bauhaus-Lehrern geplant und realisiert wurden. Meyer (1889–1954) leitete das Bauhaus von 1928 bis 1930 als Nachfolger von Walter Gropius und Vorgänger von Ludwig Mies van der Rohe. Seit Ende 2016 widmet sich ein Forschungs­projekt an der Universität Kassel den Bauten.

Das Projekt soll nicht nur den Entwurfsprozess der Laubenganghäuser offenlegen, sondern auch soweit wie möglich den Ursprungszustand der Bauten rekonstruieren. Daraus ergeben sich wichtige Erkenntnisse für den zukünftigen Umgang mit den Bauten, die sanierungs- und modernisierungsbedürftig sind.

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