Restaurator im Handwerk

Das Heft1/2017 der Zeitschrift »Restaurator im Handwerk« widmet sich restaurierungsethischen Grundsätzen und deren baupraktische Umsetzung. »Praxis versus Akademisierung« hieß eine im November 2016 auf der Messe »denkmal« geführte Diskussion. Die Beiträge sind in dem Heft nachzulesen und zeigen auf, wie sich wissenschaftliche und handwerkliche Restaurierung ergänzen, wie wichtig das gemeinsame Handeln beim Erhalt von Baudenkmälern ist.

Unterstrichen wird bei aller Gemeinsamkeit die unterschiedliche Herangehensweise: Der Restaurator im Handwerk ist gemäß seiner Ausbildung der Wiederherstellung in dem erlernten Gewerk verpflichtet, während der an Hochschulen ausgebildete Restaurator sich in Theorie wie Praxis wissenschaftlich der Aufgabe nähert. Zur wissenschaftlichen Herangehensweise zählt die denkmalpflegerische Bewertung, die Klassifizierung der Substanz, des gewachsenen Zustands, des Erscheinungsbildes. Es geht um die Abwägung, wie ein Monument zu erhalten ist, bevor die praktische Arbeit des fachlich qualifizierten Handwerkers folgt. Es gilt daher die jeweilige Herangehensweise zu respektieren, die unterschiedlich formulierten Ziele anzuerkennen für ein bestmögliches gemeinsames Ergebnis.

Die Zeitschrift ist auch als ePaper im PDF-Format erhältlich, das Einzelheft bei redaktion@restaurator-im-handwerk.eu

Auftragsvergabe

Im Editorial »Mehr Dialog!« der Zeitschrift »Restaurator im Handwerk« 1/2017 ist eine bereits 2012 erschienene Broschüre erwähnt. Sie befasst sich mit der Auftragsvergabe für Denkmäler. Die »Handlungsanweisung für eine qualifizierte Vergabe in der Denkmalpflege auf der Basis von VOB/A« zeigt auf, wie ein Vergabeverfahren vorbereitet wird und wie man es durchführt. Es geht um eine qualifizierte Eignungsprüfung und schließlich um die Vergabe selbst für ein sensibles Bauvorhaben, bei dem die nachhaltige Restaurierung und die langfristige Substanzerhaltung die Eckpfeiler sind. Herausgegeben haben die Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen durch öffentliche Auftraggeber die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) und der Deutsche Städte- und Gemeindebund. Die Handlungsanweisung versteht sich als eine nach praktischen Gesichtspunkten relativ einfach zu handhabende Hilfestellung für »qualifizierte, transparente und damit richtige Vergabeentscheidungen«. Für 8,60 Euro beim Verlag Winkler & Stenzel GmbH, Tel.: 05139/8999-0, E-Mail: info@winkler-stenzel.de

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