Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)

Zu den Förderleitlinien der DBU zählen die nachhaltige Entwicklung (Umweltkonferenz der Vereinten Nationen in Rio de Janeiro, Aktionsplans für das 21. Jahrhundert) und Nutzungsstrategien, die dauerhaft fortgeführt werden können. Es ist ein zentrales Anliegen der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, die Entwicklung und Nutzung neuer die Umwelt entlastende Technologien und Produkte im Sinne eines vorsorgenden integrierten Umweltschutzes intensiv voranzutreiben, das nationale Erbe zu bewahren und wiederherzustellen, sowie das Umweltbewusstsein der Menschen durch Maßnahmen der Umweltbildung mit dem Ziel von Verhaltensänderungen zu fördern.

DBU-Verwaltungsgebäude

Entsprechend dem Gesetz zur Errichtung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt sollen die Ziele durch die besondere Berücksichtigung kleiner und mittlerer Unternehmen erreicht werden. Im Vordergrund steht die Förderung von Umweltpionieren mit innovativen Ideen. Damit soll der großen Verantwortung, die der Mittelstand für den Umweltschutz trägt, Rechnung getragen werden. Ausdrücklich erwünscht sind Verbundvorhaben zwischen kleinen und mittleren Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Darüber hinaus können auch Projekte von Institutionen, Verbänden und Interessengruppen, die in ihrer Funktion als Multiplikatoren wichtige Vermittler für die Umsetzung von Ergebnissen aus Forschung und Technik in die Praxis sind, unterstützt werden. Förderfähig sind Vorhaben, die

Für die Förderentscheidungen ist auch der Grad der Umweltentlastung maßgeblich. Deshalb fördert die Deutsche Bundesstiftung Umwelt zusätzliche Maßnahmen zur übergreifenden Verbreitung und Bündelung von Projektergebnissen geförderter Vorhaben. Aktuelle Förderschwerpunkte sind den Jahresberichten sowie den spezifischen Ausschreibungen in den jeweiligen Fachorganen zu entnehmen.

Zur Zeit von der DBU geförderte restauratorische Projekte

Die Fraunhofer Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. München befasst sich mit der Entwicklung einer lasergestützten Methode zur Restaurierung von im Belag schadhafter Originalspiegel. Berücksichtigt werden arbeits-, medizinische und umwelttechnische Aspekte. Mit einbegriffen ist die Erprobung im Zusammenhang mit der Wiederherstellung des historischen Grünen Gewölbes im Dresdner Schloss. Das Projekt hat eine Laufzeit vom 17. März 2005 bis zum 17. September 2006 und wird gefördert mit 114.224 €.

Das Evangelische Pfarramt Eixen für die Kirchengemeinden Semlow, Eixen, Behrenwalde, Leplow hat ein Modellvorhaben zum Fledermausschutz eingegeben. Das Problem ergab sich bei Restaurierungsarbeiten an den national wertvollen salzgeschädigten Wandmalereien der Kirche zu Semlow in Mecklenburg-Vorpommern. Das Projekt dauert 2 Jahre und 6 Monate und endet am 1. Februar 2007. Die Fördersumme beträgt 23.000 €.

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