GEW Stiftung Köln

Die Rhein-Energie-Stiftung (GEW) wurde 1998 gegründet und fördert aus Erträgen des Stiftungskapitals von derzeit rund 26 Millionen Euro. Unterstützt werden soziale und wissenschaftliche Projekte der Kölner Universitäten. Die Voraussetzungen sind der innovative Charakter des Projekts und seine Modellhaftigkeit, ein Bezug zur Stadt Köln muss gegeben sein: Förderrichtlinien unter:

Projekt der GWE: Maltechnik Impressionisten

Beispiele für gegenwärtig geförderte Projekte

Zwei von der GEW Stiftung Köln geförderte Projekte fassen technologische und naturwissenschaftliche Untersuchungen ins Auge. Angesiedelt sind sie am Institut für Restaurierungs- und Konservierungswissenschaft der Fachhochschule Köln und am Wallraf-Richartz-Museum – Fondation Corboud.

1. Impressionistische Malerei

Die Maltechnik der Impressionisten ist bislang kaum erforscht. Das Museum beherbergt mit dem jüngsten Zuwachs von etwa 200 impressionistischen und postimpressionistischen Gemälden den größten und vielfältigsten Bestand an Gemälden dieser Epoche in Deutschland. Das Projekt »Maltechnik des Impressionismus und des Postimpressionismus« leiten Prof. Dipl-Rest. Hans Portsteffen, FH Köln, und Dipl.-Rest. Iris Schaefer vom Wallraf-Richartz-Museum in Zusammenarbeit mit einer interdisziplinären Arbeitsgruppe. Gemeinsamer Wunsch der Forscher ist neben der Erweiterung der Kenntnisse der unmittelbare Transfer des Wissens in die Lehre. Zudem ist eine breit angelegte Publikation und Ausstellung zur Maltechnik des Impressionismus und des Postimpressionismus geplant. Fachhochschule Köln, Pressestelle, Petra Schmidt-Bentum, Tel.: 0221 8275 3119

2. Kupferhaltige Farbpigmente

Das zweite Projekt »Forschung zur Restaurierung Kölner Kunstwerke - Kupferhaltige Farbpigmente und ihre Rolle in Alterungs- und Schädigungsprozessen an Kölner Kunstwerken« ist bei Prof. Dr. Robert Fuchs, FH Köln, beheimatet. Von der Antike bis in die Neuzeit waren Kupferpigmente als Grün- und Blaupigmente weit verbreitet. Verwendet wurden sowohl Minerale wie auch künstlich hergestellte Kupferverbindungen. Kupferhaltige Pigmente sind aber auch Sorgenkinder der Restauratoren: sie können beträchtliche Schäden an Kunstwerken verursachen, Farbveränderungen an Ölgemälden, Grünspanfraß an Handschriften, Lochfraß an Papier. Das Projekt widmet sich der Aufklärung historischer Herstellungsmethoden, der Verarbeitung und der durch Kupferpigmente verursachten Schadensprozesse. Zur Rekonstruktion werden anhand historischer Quellen die Rezepturen im Labor nachgestellt unter weitest gehender Annäherung an die damaligen Methoden. Einbezogen ist ein Kölner Malerhandbuch mit Farbrezepturen aus dem 16. Jahrhundert, in dem neben Farbrezepten auch Farbmuster vermalt wurden.

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