VolkswagenStiftung

Die VolkswagenStiftung ist eine eigenständige, gemeinnützige Stiftung privaten Rechts mit Sitz in Hannover. Mit einem Fördervolumen von bis zu 100 Millionen Euro pro Jahr ist sie die größte deutsche wissenschaftsfördernde Stiftung und eine der größten Stiftungen hier zu Lande überhaupt. Die Fördermittel werden aus dem Kapital der Stiftung – derzeit etwa 2,4 Milliarden Euro – erwirtschaftet. Damit ist die Stiftung autonom und unabhängig in ihren Entscheidungen.

Curt-Engelhorn-Zentrum Archäometrie: Prof. Dr. Ernst Pernicka mit der
Himmelsscheibe von Nebra, an deren naturwissenschaftlicher Untersuchung er
wesentlich beteiligt war.

Die VolkswagenStiftung hat sich drei Jahrzehnte lang für die Etablierung der Archäometrie und Archäometallurgie in Lehre und Forschung an deutschen Hochschulen eingesetzt. Mit ihrem Schwerpunkt Archäometrie stieß sie bereits 1971 grundlegende Untersuchungen zur zerstörungsfreien Analyse von Metallen, Keramiken, anorganischen und organischen Materialien an und förderte die Entwicklung von Datierungs- und Identifizierungsmethoden von Kunstwerken. 1987 folgte der Schwerpunkt Archäometallurgie, bei dem es darum ging, die Gewinnung von Metallen in der Vorgeschichte, Antike und in mittelalterlicher Zeit zu erforschen. Insgesamt stellte die Stiftung für diese beiden Förderinitiativen rund 40 Millionen Euro zur Verfügung.

Massenspektroskopie
© Curt-Engelhorn-Zentrum Archäometrie An-Institut der Universität Tübingen
an den Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim

Seit 2005 besteht eine Professur »Archäometrie und Archäometallurgie«, initiiert von der VolkswagenStiftung. Diese hat sich etabliert mit der Eröffnung des Curt-Engelhorn-Zentrums Archäometrie an den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim und mit der Einführung der Forschungsgebiete Archäometrie und Archäometallurgie an der Universität Tübingen.

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