Masterplan Museumsinsel Berlin: Deutsche Bank Stiftung und Stiftung Preußischer Kulturbesitz

Deutsche Bank Stiftung

Die Deutsche Bank hat zum 1. Januar 2005 ihre beiden inländischen Stiftungen, die Deutsche Bank Stiftung Alfred Herrhausen Hilfe zur Selbsthilfe und die Kultur-Stiftung der Deutschen Bank, zur Deutsche Bank Stiftung zusammengeführt. Die neue Deutsche Bank Stiftung konzentriert sich auf die Themenfelder Bildung, Soziales, Musik und Kunst. Sie koordiniert gemeinsam mit der DB Asia Foundation derzeit die Hilfe der Bank für die Seebeben-Opfer in Asien. Das Stiftungskapital 120 Millionen Euro. Der Sitz ist Frankfurt am Main und Berlin.

Mit der Veranstaltungsreihe InselPerspektiven knüpft man an wissenschaftliche Leistungen und Erfolge der Museumsinsel Berlin an, Weltkulturerbe der UNESCO. Namhafte Wissenschaftler und herausragende Vertreter des kulturellen Lebens treffen sich mit interessierten Bürgern zum Dialog. Die Vortrags-Veranstaltungen begleiten die Sanierung der Museen und die Restaurierung der ortsfesten Objekte. Es geht um richtungsweisende Impulse für die Zukunft des Museums.

Stiftung Preußischer Kulturbesitz (siehe auch Kulturförderung der Bundesregierung)

Die Stiftung zählt zu den größten Kultureinrichtungen weltweit. Die 17 Museen, die Staatsbibliothek, das Geheime Staatsarchiv und eine Reihe von Forschungseinrichtungen, ursprünglich aus den Sammlungen und Archiven des preußischen Staates hervorgegangen, sind zu einem dichten Netz der kulturellen Überlieferung verknüpft.

Zur Zeit von den beiden Stiftungen gefördertes restauratorisches Projekt (Masterplan Museumsinsel)

Die Museumsinsel repräsentiert 100 Jahre Museumsarchitektur in der Mitte Berlins. Alle Gebäude müssen von Grund auf in ihrer Substanz saniert, von Kriegs- und Nachkriegsschäden befreit und den zeitgemäßen Anforderungen angepasst werden.

Für das gesamte Museumsquartiers hat der Stiftungsrat 1999 einen zehn Jahre dauernden Masterplan beschlossen:

Bisher verlaufen die Arbeiten planmäßig. Die Untersuchungen an den Großarchitekturen des Pergamonmuseums schaffen die Möglichkeit für die Bestandsanalyse als Basis für die künftige Restaurierung. Die eigentlichen, zehn Jahre beanspruchenden Restaurierungsmaßnahmen könnten dann 2006 beginnen. Sie sind eng mit den Planungen für die Sanierung des gesamten Pergamonmuseums verknüpft. Außerdem wurden für alle Architekturobjekte im Pergamonmuseum die erforderlichen Sicherungsmaßnahmen für die Dauer der Bauzeit definiert.

Das Gesamtprojekt ist in fünf Projektbereiche mit jeweils mehreren Teilprojekten aufgeteilt. Jede Sammlung bildet einen eigenen Projektbereich, der zwischen vier bis elf Teilprojekte umfasst. Im Museum für Islamische Kunst z.B. sind das: Mschatta-Fassade, Aleppo-Zimmer, kadscharisches Deckengemälde, Damaskusnische, Holz-, Keramik-, Stuck- und Steinobjekte, Teppiche und schließlich Baufreimachung und Kunsttransporte.

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