Baudenkmal-Stiftung München

Die Baudenkmal-Stiftung München, eine Treuhandstiftung in der Obhut der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, wurde 2001 gegründet. Sie will einen bürgerschaftlichen Beitrag bei der Bewahrung und Erhaltung des reichen kulturellen Erbes Münchens leisten. Der Denkmalpreis der Baudenkmal-Stiftung München wird jährlich verliehen. Mit ihm sollen vorbildliche private Leistungen bei der Erhaltung und Bewahrung des kulturellen Erbes ausgezeichnet und der Öffentlichkeit bekannt gemacht werden.

Beispiel für ein gegenwärtig gefördertes restauratorisches Projekt

Der Lehrstuhl für Restaurierung, Kunsttechnologie und Konservierungswissenschaft der TU München bemüht sich derzeit um die Restaurierung bzw. Rekonstruktion der Figuren für die ursprüngliche Altarschranke der Theatinerkirche in München. Eine Altarschranke ist für diesen Orden symptomatisch (siehe Theatinerkirche in Salzburg). Zwei der vier überlebensgroßen Evangelistenfiguren tauchten bei der Restaurierung des Kircheninneren auf einem Seitenschiff wieder auf und konnten als Altarschrankenfiguren identifiziert werden. Sie standen von der Altarweihe 1675 bis zu ihrer Teilzerstörung 1944 in der Blickachse der Kirche. Jeweils 10 000 € sind für die Restaurierung von Markus und Johannes aufzubringen mit Abplatzungen, sich lösenden Altrestaurierungen, Ausbrüchen und Brandspuren. 58.000 € erfordert die Rekonstruktion des Lukas und 95.000 € die des Matthäus gemäß alten Fotos.

Weitere Projekte der Stiftung sind in München die Kirche St. Lukas, St. Bonifaz, die Salvatorkirche und der Löwenturm.

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