Tagung »Kunst auf Lager«

Die Tagung »Kunst auf Lager« zog am 11./12. September 2017 in Schloss Herrenhausen in Hannover Zwischenbilanz: Seit Februar 2014, dem Beginn des Bündnisses, sind mehr als 230 Projekte mit einem Fördervolumen von über 23 Mio. Euro ins Leben gerufen worden.

Beispiel für Förderprojekt »Forschung in Museen« der VolkswagenStiftung;
Restaurator/Projektkoordinator Frank Willer und Dipl.-Rest. Beate Steiger-Nawarotzky
legen einen Bronzekopf auf eine Röntgenröhre im LVR-LandesMuseum Bonn
(Typ DP 435 Vario, 5-225 KV von GE Insprection Technologies)
(Foto: Martin Neumann für VolkswagenStiftung)

Mittlerweile sind 14 Partner eingebunden. Gemeinsames Ziel ist das Retten und ins Licht rücken verborgener Schätze in Museumsdepots. Ausgehend davon, dass der gesellschaftliche Wert von Kulturgütern in öffentlichen Sammlungen groß ist, gilt es den Auftrag der Museen zu erfüllen, diese für die künftigen Generationen zu bewahren und die gesammelte kulturelle Geschichte und ihre Wandlungen zu erforschen. »Kunst auf Lager« wirbt für mehr Anerkennung und Verständnis für diese Aufgabe, die die Basis für eine qualitative Ausstellungs- und Vermittlungsarbeit der Museen ist. Damit ist auch die Kulturpolitik aufgefordert, den Förderfokus nicht nur auf prestigeträchtige Sonder­ausstellungen zu richten. Ebenso wichtig sind weniger populäre Museumsleistungen, die etwa auf Infrastrukturmaßnahmen zielen oder eben auf bislang verborgene Schätze in den Depots. Die Tagung richtete auch einen Blick nach vorne auf zukünftige Herausforderungen der Sammlungserschließung und des Kulturerhalts.

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