Rembrandt Database

Noch bis 2017 wird die »Rembrandt Database« von der Andrew W. Mellon Foundation und dem RDK gefördert (www.rembrandtdatabase.org). Die englischsprachige Website ist für jedermann frei zugänglich. Sie enthält Forschungsmaterial zu Rembrandts Gemälden, Röntgenbilder, Fotos, Texte, Biographisches, Restaurierungsgeschichten.

Gemäldetechnologische Daten u.a. zu Rembrandts »Entführung des Ganymed« sind auf www.rembrandtdatabase.org verfügbar
(Foto: Gemäldegalerie Dresden/Elke Estel/Hans-Peter Klut)

Bis 2017 werden mindestens 500 Werke des Meisters online einzusehen sein. Es beteiligen sich eine Reihe von Museen, die Rembrandt-Gemälde besitzen. Die Initiative für die Datenbank ging vom Niederländischen Institut für Kunstgeschichte (RDK) aus, einem der weltweit bedeutendsten kunsthistorischen Dokumentationszentren, und dem Mauritshuis, beide in den Haag. Für die »Rembrandt Database« stellt auch die Gemälde­galerie Dresden eine Reihe von kunstwissenschaft­lichen, sammlungs­geschichtlichen, gemälde­technologischen und konservatorischen Daten zur Verfügung. Das Bildmaterial umfasst auch Röntgen- und Infrarotaufnahmen. Nachdem die Unter­suchungen zu Rembrandts »Entführung des Ganymed« abgeschlossen sind, enthält die Datenbank bereits diese Bilder. Weitere folgen, jeweils nach Abschluss der Analysen. Für Restauratoren steht ein breites Angebot an Untersuchungsmaterialien zur Verfügung.

Rembrandt in Berlin

Das Berliner Rembrandt-Projekt ist abgeschlossen: Von 2011 bis 2016 hat die Gemälde­galerie der Staatlichen Museen die Rembrandt zugeschriebenen Werke einer umfassenden kunsthistorischen und kunsttechnologischen Untersuchung unterzogen. Beteiligt ist das Netherlands Institute for Art History (RDK).

Rembrandt: Der Geldwechsler, 1627, Montage technischer Aufnahmen
im Streiflicht (a), Röntgen (b), Infrarotreflektographie (c), Neutronenautoradiographie (d)
(Foto: Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie)

Die Forschungsergebnisse zu den insgesamt 26 Werken sind jetzt in die Rembrandt Database (www.rembrandtdatabase.org/Rembrandt) integriert. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit des Berliner Forschungsprojekts ermöglichte eine Untersuchung, die zu grundlegenden, den bisherigen Forschungsstand teils deutlich korrigierenden Erkenntnissen führte, unter anderem mit der Neutronenautoradiographie. Neben Neuzuschreibungen und Neudatierungen konnten neue Ergebnisse zu Entstehungsprozessen einzelner Werke gewonnen werden. Eine der spektakulärsten Entdeckungen betrifft die umfassenden Überarbeitungen an zwei der untersuchten Gemälde durch den englischen Maler Joshua Reynolds.

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