Staub und Schimmel

Im Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz befinden sich stark verschmutzte Aus- und Einnahmeregister der preußischen Staatskassen von 1786 und 1924. Staub und Schimmel entstanden bei einem Magazinbrand, der in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs im Geheimen Staatsarchiv ausbrach. Schutt, Asche und Löschwasser führten zu einer starken Verunreinigung der Archivalien und lösten einen heftigen Schimmelbefall aus.

Über 24.000 Euro werden für die maschinelle Reinigung deskontaminierten
Archivbestandes »Kassen des 19. und 20. Jahrhunderts« bereitgestellt.
(Foto: GStA PK / Christine Ziegler)

Wegen der Intensität des Schadens ist eine rein manuelle Trockenreinigung nicht ausreichend. Helfen soll das CleanCP-Verfahren. Es agiert maschinell und wurde von der Gesellschaft zur Sicherung von schriftlichem Kulturgut (GSK) entwickelt. Die Reinigung basiert auf einem nichtwässrigen Tränkverfahren, bei dem die Papierfasern durchströmt und die Schmutzpartikel ausgeschieden werden. Die finanziellen Mittel für diese Aktion fließen aus dem Sonderprogramm der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts, ergänzt durch erhebliche Eigenmittel des Archivs.

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