Wien, Universität für angewandte Kunst

Institut für Konservierung und Restaurierung

Die 1964 gegründete Meisterklasse für Restaurierung von Goldschmiede-, Glas- und Emailarbeiten stellt den Beginn der akademischen Restauratorenausbildung an der »Angewandten« dar. 1980 wurde als zusätzlicher Fachbereich die Gemälderestaurierung eingerichtet. Im Zuge der 1999 erfolgten universitären Umstrukturierungen wandelte sich die ehemalige Meisterklasse für Restaurierung und Konservierung in das Ordinariat für Konservierung und Restaurierung/Conservation Department (Leitung Prof. Dr. Gabriela Krist).

Werkstätten in Wien, Universität, Fachbereiche Gemälde-,
Objekt-, Textil- und Steinkonservierung und -restaurierung

Der im Oktober 2004 in Kraft gesetzte neue Studienplan sieht ein einjähriges Grundstudium vor, das im Rahmen des Zentralen Künstlerischen Fachs (Konservierungs- und Restaurierungspraxis) eine Einführung in die Fachbereiche Gemälde-, Objekt-, Textil- und Steinkonservierung und -restaurierung ermöglicht. Im zweiten Studienabschnitt wählen die Studierenden eine Spezialisierungsrichtung und schließen diese im 5. Studienjahr mit der Diplomarbeit ab. Eine zusätzliche fachübergreifende Spezialisierung ist auf dem Gebiet der Konservierung und Restaurierung von moderner und zeitgenössischer Kunst, sowie im Bereich archäologischer Bodenfunde möglich.

Die Ausgewogenheit von Theorie und Praxis stellt einen wichtigen Aspekt der Lehre dar. Neben der künstlerisch-handwerklichen Schulung werden aktuelle Methoden der Konservierung und Restaurierung vermittelt. Weitere Schwerpunkte bilden die vorbeugende Konservierung, Sammlungsbetreuung und Objektpflege. Weiter soll die Schulung von Kommunikations- und Präsentationsfähigkeiten auf das Berufsleben vorbereiten.

Grundlage einer zeitgemäßen Theorie und Praxis der Konservierung und Restaurierung ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Mitarbeitern des Instituts sowie mit Fachkräften einschlägiger Institutionen in und außerhalb der Universität. Die Betreuung von Sammlungen und die Vermittlung präventiver Maßnahmen zur Pflege und Erhaltung von Kulturgut in Museen und im Bereich der Denkmalpflege stellen besonders aktuelle Ausbildungsschwerpunkte dar.

Durch Kooperationsabkommen mit in- und ausländischen Institutionen arbeiten Studierende von Beginn an mit originalen Objekten. Für Diplomarbeiten stehen hervorragende Kunstwerke und Kulturdenkmale zu Verfügung, die sowohl die Entwicklung praktischer Problemlösungen als auch die Bearbeitung konservierungswissenschaftlicher Fragestellungen ermöglichen.

Die internationale Zusammenarbeit sieht die aktive Mitwirkung des Mitarbeiterteams in einschlägigen Fachgremien und -verbänden vor sowie die Beteiligung in Forschungs- und Austauschprojekten. Gastvorträge und Seminare, die von ausländischen Experten gehalten werden, sind integrierter Bestandteil der Ausbildung.

Studium, Voraussetzung, Zulassung

Fachbereiche/Spezialisierungsrichtungen

Kontakt

Institut für Konservierung und Restaurierung,
A-1010 Wien,
Expositur Salzgries 14/ 4. Stock,
Tel. 0043 1 71133 – 4810, Fax 71133 – 4819,
E-Mail: kons-rest@uni-ak.ac.at
Web: www.dieangewandte.at/Restaurierung

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