Projekt Lutherbildnisse

Posthumes Bildnis Werkstatt L. Cranach d.Ä.: Luther als Augustinermönch, nach 1546 (Foto: GNM)

Weltweit werden Luther-Porträts kunsttechnologisch untersucht, digital erfasst und durch spezielle Analyseverfahren in ihren relativen Ähnlichkeitsverhältnissen dargestellt.

Wie bereits beim »Cranach Digital Archive« (lucascranach.org) helfen die digitale Mustererkennung, physikalische Analyseverfahren und naturwissenschaftliche Methoden bei der Datierung, um belastbarere kunsthistorische Zuschreibungen zu gewinnen.

So schafft das interdisziplinäre Projekt die methodischen und inhaltlichen Voraussetzungen, um die Authentizität der Bilder und damit auch ihren reformationsgeschichtlichen Quellenwert genauer zu bestimmen. Das von der Leibniz-Gemeinschaft mit knapp einer Million Euro geförderte Projekt des Germanischen Nationalmuseums (GNM) in Nürnberg, der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und der TH Köln forscht in den nächsten drei Jahren.

Darauf basiert die Überzeichnung, um der Frage nachzugehen, wie authentisch Luther-Bildnisse von L. Cranach sind. Untersuchungen zeigen, dass viele Porträts demselben Schema unterliegen (Foto: Germanisches Nationalmuseum/Georg Janßen)

In Kooperation werden der Kunsthistoriker Dr. Daniel Hess (GNM), der Kirchenhistoriker Prof. Dr. Anselm Schubert, der Informatiker Prof. Dr. Andreas Maier (beide FAU), der Restaurator und Kunsthistoriker Prof. Dr. Gunnar Heydenreich (TH Köln) und der Leiter des Instituts für Kunsttechnik und Konservierung (IKK) am GNM, Oliver Mack M.A., ein kritisches Werkverzeichnis der frühen Luther-Bildnisse aus der Zeit zwischen 1519 und 1530 erstellen.

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