Nachkriegsarchitektur

Mit der Restaurierung des Kupferdachs beginnen die Arbeiten an einer Ikone der Nachkriegsarchitektur, der Beethovenhalle in Bonn. Weitere Arbeiten müssen sich mit dem einst beleuchteten Springbrunnen, den Außenanlagen und dem brüchigen Mauerwerk befassen. Zunächst wird es um das Ersetzen der schwarzen Notdeckung gehen, nach einem schweren Sturmschaden als Provisorium entstanden.

Beethovenhalle in Bonn mit schwarzer Noteindeckung
(Foto: Roland Rossner/Deutsche Stiftung Denkmalschutz)

Der Große Saal mit seiner 25 Meter hohen Kuppel fasst knapp 2000 Plätze. Die weiteren Räumlichkeiten gliedern sich in vielgestaltigen Flachbauten um den Großen Saal. Verwendet sind im Inneren Granite aus Schweden, Marmor aus Italien und Teakholz aus Burma. Bundespräsident Theodor Heuss legte am 16. März 1956 den Grundstein für den Bau, nur wenige Meter entfernt von Beethovens Geburtshaus. Das Gebäude ist ein Beispiel des organischen Bauens, entworfen vom damals erst 29-jährigen Architekten und Scharoun-Schüler Siegfried Wolske (1925–2005). Mit ihrer stadtbildprägenden Silhouette entwickelte sich die Beethovenhalle zu einem Wahrzeichen der damaligen Bundeshauptstadt. Ab 1959 war die Halle Ort des jährlichen Beethovenfests, viermal wurde hier ein deutscher Bundespräsident gewählt.1996 modernisierte Wolske den Bau und erweiterte ihn im südlichen Bereich um drei Seminarräume.

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