Erfurt, Fachhochschule (FH)

Studiengang: Konservierung und Restaurierung

Der Fachbereich Konservierung und Restaurierung (FBR) besteht seit 1994. Die Ausbildung erfolgt in fünf Studienrichtungen. Die Fachbereiche verfügen über große Werkstätten mit Geräten und Materialien neuesten Standards. Dazu gehört ein mit moderner Analysetechnik ausgestattetes naturwissenschaftliches Labor.

Erfurt: In Schnuppertagen nähern sich künftige Studenten dem Fach
Restaurierung (Fotos: Roland Hahn, FH Erfurt)

Bachelor-Studiengang

Vom interdisziplinären Ansatz des Studiums ausgehend besuchen die Studierenden unabhängig von der später zu treffenden Wahl des restaurierungsspezifischen Studienschwerpunktes weitgehend dieselben Lehrveranstaltungen. Diese umfassen die »traditionellen« Fächer: Naturwissenschaften, Kunstgeschichte, Geschichte der Denkmalpflege, Dokumentation, Klimatologie, aber auch computergestützte Bildbearbeitung, wissenschaftliches Arbeiten und Fremdsprachen.

Das breit gefächerte Lehrprogramm sieht Einführungskurse in die verschiedenen Restaurierungsfächer vor. Studiengegenstand sind die spezifischen Materialien, Techniken, Konservierungs- und Restaurierungsprobleme. Den Studierenden öffnet sich die Möglichkeit, die bisher gehegte Präferenz noch einmal zu überprüfen.

Ein zentrales Anliegen im Bachelor-Studiengang ist die Vertiefung der erworbenen Restaurierungspraxis im jeweils gewählten Schwerpunkt. So dienen die Projektwochen zur Untersuchung sowie zur Durchführung konservatorischer und restauratorischer Behandlungen an originalem Kunst- und Kulturgut. In den Werkstatträumen finden darüber hinaus Projekte zum Thema Grundlagen der Konservierung und Restaurierung von mit Blattmetall gefassten Oberflächen statt. Ein Seminar mit theoretisch begleiteten praktischen Übungen zur Retusche ergänzt das Programm.

Einen anderen Schwerpunkt des Grundstudiums bilden die künstlerischen Techniken (historische Maltechniken, Vergoldung), das Naturstudium (Zeichnen) und die Werkstoffkunde.

Im fünften Semester verfassen die Studierenden die Bachelor-Arbeit, die einen direkten Bezug zu dem im sechsten Semester anschließenden Praktikum haben soll.

Praxissemester

Das Praxissemester dient der Vertiefung der im Studium erworbenen theoretischen Kenntnisse und der praktischen Fertigkeiten. Die Festlegung der Praktika-Inhalte und Wahl des Ortes erfolgt durch die Fachrichtung in Absprache mit den Studierenden, wobei die restaurierungsspezifischen Studienschwerpunkte berücksichtigt werden.

Master-Studiengang

Der interdisziplinäre Ansatz des Bachelor-Studiengangs setzt sich auch im Master-Studiengang fort. Die Studierenden erwerben fachübergreifende Kenntnisse hinsichtlich methodischer, ästhetischer und technologischer Fragen, die die Festigung, Reinigung und Ergänzung von Kunst- und Kulturgut betreffen. Sie eignen sich interdisziplinäres Wissen über Ursachenanalyse und Behandlungskonzeption an.

In den Studienschwerpunkten Restaurierungs-Management und Präventive Konservierung sowie in den Vertiefungsfächern erwerben die Studierenden übergreifende Kompetenzen, die sie zu leitenden Funktionen in Restaurierungsbetrieben und Institutionen der Kunst- und Kulturgutpflege und zur freiberuflichen Tätigkeit befähigen.

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