Bern: Hochschule der Künste (HKB)

Konservierung und Restaurierung

Im Rahmen der Bologna-Reform haben die vier schweizerischen Anbieter in Bern, La-Chaux-de-Fonds, Riggisberg und Lugano zusammen das Profil der künftigen Studiengänge für Konservierung und Restaurierung erarbeitet. Die zur Umsetzung notwendigen neuen Inhalte und Strukturen werden ab Wintersemester 2005/06 schrittweise realisiert. Die ersten beiden Jahre auf Bachelor-Stufe aller Anbieter werden eng koordiniert und teilweise auch gemeinsam angeboten. Im dritten Jahr soll an allen Standorten eine erste Spezialisierung in einer Vertiefungsrichtung erfolgen.

Das Ausbildungsziel – die Befähigung zur Erhaltung von Kunst und Kulturgut - kennt zwei Schwerpunkte. Der erste Schwerpunkt ist die präventive Konservierung und steht im Zentrum der Bachelor-Ausbildung. Konservatoren-/Restauratoren sind hier erhaltend tätig: In erster Linie wird versucht, das Umfeld von Kunst- und Kulturgütern so zu beeinflussen, dass diese keinen Schaden nehmen. Aber auch erhaltende Maßnahmen an den Objekten gehören ins Ausbildungsprofil des Bachelors. Das Studium umfasst einen hohen Praxisanteil und kann (unter Verlängerung der Studiendauer) auch teilzeitig absolviert werden. Die Studierenden arbeiten bis zu drei Monate pro Jahr in externen Praktika, um schon während dem Studium eine möglichst marktnahe Ausbildung zu erhalten. Sie können während dieser Zeit auf (in einem Distant Teaching Programm zur Verfügung gestellte) Vorlesungen und Übungen zurückgreifen. Durch jährlich mindestens 20 Präsenzwochen an der Hochschule wird die Möglichkeit sicher gestellt, Theorie und Praxis zu verbinden. Der (bei vollzeitigem Studium) nach drei Jahren erlangte Bachelor-Abschluss ermöglicht Absolventen die Mitarbeit an Konservierungs- und Restaurierungsprojekten unter Anleitung eines Masterabsolventen.

Die auch berufsbegleitend angebotene Master-Ausbildung legt vermehrt Gewicht auf den zweiten Schwerpunkt: Die kurative Konservierung und Restaurierung oder den Eingriff am Objekt selbst. Auch hier wird es einerseits eine Koordination der Anbieter geben, andererseits sollen die schon heute an den Standorten der Vertiefungsrichtungen vorhandenen Ressourcen und Beziehungsnetzwerke eine optimale Basis bieten. Nur so können das letzte Bachelor-Jahr und die geplanten Master-Studien von der guten und spezifischen Infrastruktur der Standorte und einer optimalen Einbindung in das jeweilige kulturelle und wirtschaftliche Umfeld profitieren. Auf dieser Ausbildungsstufe kommen das internationale Netzwerk und Forschungsaufgaben vermehrt zu tragen und ermöglichen die selbständige, eigenverantwortliche Ausübung des Berufs Konservator/Restaurator.

Studium, Voraussetzung, Zulassung

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Kontakt

Hochschule der Künste Bern HKB,
Konservierung und Restaurierung,
Studerstrasse 56,
CH-3004 Bern,
Tel: 0041 31 308 04 00, Fax 302 11 23,
E-Mail: kur@hkb.bfh.ch,
Web: www.hkb.bfh.ch/konservierung.html

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