Röntgenlaser

»PhysiKonkret« Röntgenlaser (Foto: DPG)

Mit den Blitzen des Röntgenlasers (European XFEL) lassen sich kleinste Details auf molekularer Ebene entschlüsseln. Vorgänge können untersucht, schnellste chemische Reaktionen wie in einem Film abgebildet werden.

Die Forscher erhoffen sich von dem Gerät bedeutende Impulse unter anderem für die Entwicklung neuer Materialien und effizienterer und umweltfreundlicher chemischer Verfahren. Mit Kosten von 1,22 Milliarden Euro zählt der Röntgenlaser zu den größten Projekten in Europa. Beteiligt sind elf Länder: Dänemark, Deutschland, Frankreich, Italien, Polen, Russland, Schweden, die Schweiz, die Slowakei, Spanien und Ungarn. Der Röntgenlaser knüpft an die Erfolge der Synchrotron-Strahlungsquellen an, arbeitet jedoch mit Laser-Blitzen, die milliardenfach heller sind. Die hohe Intensität des Röntgenlichts ermöglicht es, überaus kleine Biomolekül-Kristalle oder später einmal vielleicht sogar einzelne Moleküle zu untersuchen. Die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) hat ein Faktenblatt zum Röntgenlaser herausgegeben (Ausgabe 31, Juni 2017). »PhysiKonkret« will in kompakter und allgemeinverständlicher Form über Fakten zu aktuellen wissenschaftlichen und wissenschaftspolitischen Themen informieren.

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